Was ist Taekwon-DO?

Der Grundgedanke des Taekwon-Do liegt in der Selbstverteidigung ohne Waffen. Diese Kampfkunst entstand im Süden Koreas. Der Name setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:
TAE: Schlagen, stoßen, springen (Fußtechniken)
KWON: Wörtlich: Die Faust (Einsatz von Handtechniken)
DO: Der Weg, die Methode, die Lehre und die Philosophie.
Der Faszination dieser dynamischen Kampfkunst kann sich kaum jemand entziehen, der einmal mit dem Training begonnen hat. Ein regelmäßiges Training verbessert das Allgemeinbefinden, verschafft ein gesundes seelisch-körperliches Gleichgewicht, erhöhtdie Beweglichkeit und lehrt, die Dinge mit dem nötigen Abstand zu betrachten.
Ausdauer, Kraft,Schnelligkeit, Beweglichkeit, Disziplin und Konzentration werden gefördert.
Gerade in unserer durch Bewegungsmangel gekennzeichneten Zeit kann TAEKWON-DO wegen seiner breitgefächerten Ausbildung einen Beitrag leisten um Zivilisationsbelastungen wie Stress und Bewegungsmangel auszugleichen.
Die meisten Sportler betreiben TAEKWON-DO, um körperlich und geistig leistungsfähig zu bleiben.
Die Elemente des Taekwon-Do
Diese Kampfkunst gliedert sich in verschiedene Bereiche auf:
GRUNDSCHULE: Vermittlung vielfältiger Hand- und Fußtechniken.
SELBSTVERTEIDIGUNG: Erlernen effektiver, schneller Techniken.
EIN-, ZWEI-, DREI-SCHRITTKAMPF: Abgesprochene Partnerübungen, bei denen ein sinnvoller Einsatz von Hand- und Fußtechniken sowie deren Abwehr geübt werden. Der Ablauf wird zunächst vorgegeben. Später kann er selbständig gestaltet werden.
WETTKAMPF: Eine direkte Form der körperlichen Auseinandersetzung mit einem Trainingspartner nach festgelegten Wettkampfregeln. Ein Wettkampfrichter trägt die Verantwortung für den fairen Ablauf. Das Tragen von Schutzausrüstung ist verpflichtend.
FORMEN: Ein Teilnehmer führt einen Bewegungsablauf vor, der aus einer Kombination von Hand- und Fußtechniken zusammengesetzt ist, um einen imaginären ( vorgestellten ) Gegner zu bekämpfen.
BRUCHTEST: Nach einiger Trainingszeit versetzt den Sportler oder die Sportlerin ihr Können in die Lage Holzbretter oder andere Materialien zu zerschlagen.

Taekwon-Do als Selbstverteidigung
Im modernen TAEKWON-DO spielt der Gedanke der Selbstverteidigung eine wesentliche Rolle. Die gesellschaftliche Entwicklung zeigt zunehmend aggressives Verhalten. Hiermit verbunden nimmt das Schutzbedürfnis des Menschen zu.
TAEKWON-DO als Form der waffenlosen Selbstverteidigung lehrt, mit aggressiven Situationen umzugehen. Durch eine verbesserte Einschätzung wird oft eine Eskalation vermieden.
Durch Heranführen des Einzelnen an derartige Situationen, dem Finden situationsangepasster Lösungsmöglichkeiten und der Förderung einer körperlichen wie geistigen Problembewältigung vermittelt TAEKWON-DO grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten.